|
|
|||
|
|
Thailandurlaub vom 04. bis 26.Februar 2007
04./05.Februar
Unser Urlaub begann mit der Fahrt mit dem ICE von Karlsruhe nach Frachtfurt. Heute wissen wir, dass wir an einem Sonntag künftig Plätze im ICE reservieren sollten, damit wir nicht die ganze Fahrt auf dem Gang stehen müssen. Etwas ungemütlich mit Gepäck. Sepp und Hildegard haben uns nach Karlsruhe chauffiert. Um 16.00 Uhr waren wir bereits in Frankfurt am Flughafen. Eine angenehme Art, zum Flughafen zu fahren, zumal Helmut unser großes Gepäck mit dem Auto mitgenommen hat. Die Noll-Familie war bereits schon am Flughafen, wir haben sie vor dem Abfertigungsschalter der Thai-Air getroffen. Wilai hatte Gepäck im Überfluss. Wir mussten eine Tasche mit elektrischen Geräten für sie mitnehmen, von denen Sie selber nicht mehr wusste, was denn eigentlich in der Tasche war. Der Zollbeamte war nicht sonderlich begeistert, letztendlich mussten wir unser Gepäck doch nicht aufmachen. Bei der Handgepäckkontrolle musste aus Wilais Gepäck eine Flasche Essig entsorgt werden. Da unsere Maschine zu spät kam, verschob sich unser Abflug um eine Stunde auf 21.15 Uhr.
Der Flug mit der Thai-Airways
, es war ein Jumbo Boing 747, war sehr angenehm,
der Service an Bord gut. 2 x warmes Essen,
Unsere Landung am 5.Februar in Bangkok sorgte für Aufregung, da der Pilot kurz vor dem Aufsetzen noch mal durchstartete. Bei so einem kurzfristigen Start merkt man noch mal, was so ein Jumbo für eine Schubkraft hat. Beim zweiten Anlauf klappte es dann. Warum wir nochmals durchstarteten haben wir leider nicht erfahren. So konnten wir um 13:30 Uhr Ortszeit den Flieger in Bangkok verlassen. Die Zeitverschiebung beträgt 6 Stunden nach Osten, also waren wir schon später in der Zeit wie in Deutschland. Wie die eigentliche Außentemperatur war, konnten wir beim Aussteigen noch nicht fühlen, da der ganze Flughafen klimatisiert war. Nach Verlassen des Flugzeuges wurden wir schon von Jim, Wilais Schwester, Eg, Wilais jüngerer Sohn und Pui, Wilais Cousin (er arbeitet am Flughafen als stellvertretender Leiter des Cargobereiches) begrüßt. Eg hatte auch schon thailändische Telefonkarten für uns bereit, so dass wir gleich unsere Telefonnummern austauschen konnten. Der Flughafen in Bangkok ist riesig groß, laut Aussagen von Pui so groß wie in Frankfurt, nur ganz neu. Er hat uns dann auch durch den Zoll geführt, unsere Koffer waren auch in absolut kurzer Zeit dann auf dem Laufband. Nach der Gepäckausgabe wurden wir bereits von einer Reiseleiterin von Neckermann erwartet, so dass wir uns relativ schnell von Franz und Co. Verabschieden mussten. Mit einem Privatfahrzeug wurden wir dann zu zweit 40 Min. durch Bangkok gefahren zu unserem Hotel Manhattan. Die Zimmer im Hotel, na ja, für eine Nacht geht es. Wir hatten jedoch keine Handtücher.
Wir machten uns auf zu unserem ersten Erkundungsgang und fanden gleich neben unserem Hotel einen MC Donald. Hier genossen wir unser erstes Mahl in Thailand. Für 2 Cheeseburger, 1 x Pommes und 1 große Cola haben wir 99 Baht, das sind umgerechnet 2 Euro, bezahlt. In den Straßen von Bangkok herrscht viel Verkehr, viel Smog, so dass die Leute dort mit Gesichtsmasken herum laufen. Um 19.00 Uhr machten wir uns auf zum Abendessen und zur ersten Begegnung mit unserem Reiseleiter. Das Essen im Hotel war wesentlich besser, als die Zimmer. Da wir ganz kaputt vom Flug, der Zeitverschiebung und den ersten Erlebnissen waren, gingen wir nach dem Abendessen schlafen. Damit wir morgens pünktlich wegfahren konnten, hat unser Reiseleiter Tha Nu die Weckzeit auf 5.00 Uhr morgens festgelegt. Wir waren so kaputt, dass wir bis zum Wecken schliefen wie die Murmeltiere. weiter Bilder ...... hier klicken! Dienstag, den 6.Februar 2007
Beginn unserer 6-tägigen Rundreise. Nach dem Wecken um 5:00 Uhr packten wir unser Gepäck und stellten es vor die Tür. Um 6:00 Uhr gingen wir dann Frühstücken, so dass wir um 6:45 Uhr dann mit unserer großen Fahrt beginnen konnten. Unser erster Haltepunkt war eine Tempelanlage in Ayutthaya so gegen 7:30 Uhr. Wir sahen die Wohngebäude der Mönche. In der Regel leben dort bis zu 5 Menschen. Die Anlage war sehr gepflegt, überall sah man Personal das fegte putze und die Anlagen in Ordnung hielt. Wir liefen auf dem Hauptweg an einer 30 m. langen Buddhastatue (liegend) vorbei. Zum ersten Tempel, welchen wir besichtigten erklärte uns unser Reiseleiter, dass der große sitzende Mönch in seiner Urfarbe schwarz sei, jedoch mit Blattgold überzogen wurde. Die Thai kaufen in dafür vorgesehenen Geschäften Blattgold und bringen dies als Opfergabe an den Buddhastatue an. Wenn die Mönche Geld zur Erhaltung und Restauration der Anlagen benötigen, wird diese Goldschicht abgekratzt, eingeschmolzen und verkauft. In diesem Tempel sahen wir auch die erste Nonne. Auch die Frauen haben kahlrasierte Köpfe und tragen die gleichen Gewänder wie die Mönche, jedoch sind diese weiß. Um den Tempel betreten zu dürfen mussten wir unsere Schuhe ausziehen. Dies ist generell üblich, wenn man Tempel betritt. Aber auch in Geschäften oder in den privaten Häusern ziehen sich die Thai meist die Schuhe aus. Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns nur Schlupfschuhe mitgenommen. Unser Reiseleiter erklärte uns auch, dass die Spitze Kappe, die die Thai-Buddhas auf dem Kopf haben Erleuchtungskappe genannt wird. Auch dass die Ziffer „9“ für die Thai eine Glückszahl ist. Deshalb sieht man auch viele Preise mit „99“. Dies ist nicht, wie bei uns in Deutschland, um Sonderpreise zu demonstrieren, sondern einfach nur, um Glück beim Verkauf der Artikel zu haben. Die Thai sind sehr abergläubisch. Auch in dieser Tempelanlage gab es so genannte Horoskopstäbchen. Diese sehen etwas aus wie das Mikadospiel nur dicker. Zudem sind sie mit Zeichen und Symbolen gezeichnet. Die Stäbchen werden geschüttelt und auf den Boden geworfen. Je nach dem, wie diese dann fallen, haben sie eine bestimmte Bedeutung. Ist der Werfer jedoch mit der Auslegung nicht einverstanden, wirft er einfach noch mal, bis es eben passt. So kann man sich seine eigene Zukunft natürlich auch positiv gestalten.
Nach 2 Stunden Aufenthalt in der Tempelanlage machten wir uns wieder auf den Weg, nun zu unserem ersten Mittagessen in Thailand. An dem ersten Restaurant angekommen waren wir zuerst etwas skeptisch, als wir jedoch zu unseren Tischen geführt wurden waren wir begeistert. Das Restaurant war ein Freiluftrestaurant (wie die meisten in Thailand) mit einer Super Atmosphäre. Und das Essen, welches uns hier präsentiert wurde, war absolut spitze. Das Beste am ganzen Essen war das Grüne Curry mit grünen Bohnen und Fleisch. Ich glaube, das war auch das Beste, was ich überhaupt in Thailand gegessen habe, außer vielleicht die Scampi bei Wilai, aber dazu komme ich viel später noch mal drauf. Für unsere Getränke incl.Trinkgeld haben wir 100 Baht ausgegeben. Im Garten des Restaurants wuchsen Feigen, Bananen, Granatäpfel, Kokosnüsse. Ein richtiges kleines Paradies. Nachdem wir dieses herrliche Mahl genossen hatten ging es weiter nach Sukkotai.
Jetzt hieß es satte 4 Stunden Busfahrt. Wir kamen so gegen 17:00 Uhr dann in Sukkotai an. In dieser herrlichen Tempelanlage, welche zum Weltkulturerbe gehört, hatten wir nur 45 Min. Aufenthalt.
Jedoch waren wir von dem langen Tag, der Zeitverschiebung so kaputt, dass wir dann froh waren, als wir zu unserem Hotel Paylin in Sukkotai aufbrachen. Dieses Hotel war wirklich schön. Unsere Zimmer waren zweckmäßig und großzügig eingerichtet. Bevor wir auf unser Zimmer gingen, hatten wir uns für das Abendbuffet angemeldet für 250 Baht p.P. Wir teilten uns unseren Tisch mit dem Bayerischen Ehepaar und Frau Panten. Das Essen war sehr gut und wir hatten eine nette Unterhaltung. Um 21.00 Uhr waren wir jedoch schon auf unserem Zimmer und vielen in einen tiefen, erholsamen Schlaf.
Mittwoch, den 07.Februar 2007
5:30 Uhr war die Nacht rum, da es um 6:30 Uhr Frühstück gab und wir bis dahin unsere Koffer wieder gepackt haben mussten. Wir hatten uns entschlossen, am Elefantenreiten am nächsten Tag teilzunehmen. Hierfür mussten wir extra 1200 Baht p.P. bezahlen. Heute führte uns unser erster Ausflug nach Langpang, um eine weitere Tempelanlage zu besichtigen. Zwischendurch machten wir eine kleine Rast.
Um 10:30 Uhr kamen wir in Langpang an. Hier besichtigten wir den berühmten Jadebudda. Wir hatten uns diesen Buddha ganz anders vorgestellt, viel größer. Er war jedoch allerhöchstens 40 cm groß. Ein großes Gitter trennte den Besucherstrom von der wertvollen Statue. Die Tempelanlage war nicht ganz so ansprechend, wie in Ayuthaya aber auch sehr interessant. Hier hatten die Mönche ein großes orangenes Stoffband zum Beschriften ausgelegt. Hier konnte man Wünsche und Grüße für seine Lieben aufschreiben und diese gehen nach dem Thailändischen Glauben in Erfüllung, wenn dieses Band dann um die Agoda des Tempels gewickelt wird. Immer, wenn das aktuelle Band vom Wetter zerstört ist, wird ein neues, beschriftetes angebracht. Auch wir haben uns hier verewigt und sind davon überzeugt, dass unser Band bald dran kommt. Bevor wir in das Innere des Jadebudda-Tempels gehen konnten, wurden wir von Tha Nu inspiziert, denn hier galten strengere Kleidungsvorschriften. Die Frauen mussten die Schultern und die Knie bedeckt haben. Alles andere galt als unschicklich und ist in den meisten Tempeln nicht zulässig. Auch erzählte uns Tha Nu, dass die Frauen keine Mönche berühren dürfen oder umgekehrt. Sollte dies vorkommen, müssen sich die Mönche einer Reinigungszeremonie unterwerfen, die Tage andauert.
Als die Mittagshitze langsam durchkam, machten wir uns wieder auf den Weg zu unserem nächsten Mittagessen. Zwischendurch machten wir nochmals kurz halt an auch einem schönen Tempel.
Hier wurden wir dieses Mal am Tisch bedient. Heute saß ein Ehepaar aus unserer Reisegruppe mit uns am Tisch, welches mit seiner ganzen 10köpfigen Familie aus Dänemark angereist war. Nur die Frau an unserem Tisch sprach deutsch, die anderen nur Dänisch. Der Grund ihrer Reise war, dass die Schwester der Frau zwei Thaikinder aus dem Waisenhaus in Pattaya adoptiert hatten. Die Großeltern wollten den Kindern, welche auch dabei waren, und sich ermöglichen, das Land kennen zu lernen, wo die kleinen herkamen und hatten die ganze Familie zur Reise eingeladen. Nach dem Essen, bei dem wir von Schülerinnen einer Hauswirtschaftsschule bedient wurden, traten wir wieder eine längere Busfahrt an, um 16:00 Uhr kamen wir dann im Hotel Chiang Mai Hills an und luden hier unsere Koffer aus, weil die Auffahrt zu unserem nächsten Ziel, dem Tempel auf dem Berg von Chiang Mai für den vollbeladenen Bus nicht zu machen gewesen wäre. Die Auffahrt führte uns über eine Serpentinenstraße dann zum Fuße eines 80 Jahre alten Tempels. Von unten konnte man die Treppen hochlaufen oder mit dem Lift fahren. Da wir einfach zu faul waren, die Treppen zu gehen, sind wir für 20 Baht nach oben gefahren. Die Tempelanlage war noch relativ jung, die Agoda in der Mitte jedoch bereits 600 Jahre alt. Ein wunderschöner Tempel mit viel, viel Gold und Marmor. Hier gab es einen äußeren und einen inneren Bereich. Der äußere Bereich war eher wie eine Parkanlage gestaltet mit überall Bugenvilas, Bäumen und Orchideen. Im inneren Bereich mussten wir wieder auf unsere Kleidung achten. Hier mussten wir auch die Schuhe ausziehen.Nach dem Durchgang durch das Innentor kamen wir auf einen Vorplatz, der mit glattem Marmor ausgelegt war. Unser Blick viel direkt auf die bereits genannte Agoda, über und über mit Gold verziert. Diesen Blick fanden wir später im Reiseführer und auf vielen Postkarten wieder. Nachdem unser Reiseführer über die Geschichte und die Architektur des Tempels erzählt hatte, gab er uns 30 Minuten zur freien Verfügung, um uns im Tempelinneren umzusehen. Außerdem wies er uns darauf hin, dass wir gerne zu einen Tempelraum gehen können, in dem ein Mönch sitzt, der die Vorsprechenden mit von Buddha geweihtem Wasser bestäubt und Wünsche und Gebete für die Vorsprechenden spricht. Weil man von guten Wünschen nie genug haben kann, sind wir natürlich gleich dort hin gegangen und konnten auch gleich vorsprechen. Wir empfingen kniend vor dem Mönch seinen Segen, wurden mit dem geweihten Wasser bespritzt. Zur Festigung der guten Wünsche erhielten wir noch jeder ein Baumwollarmband. Udo hatte das Privileg, dieses selbst vom Mönch an das rechte Handgelenk gebunden zu bekommen. Da Mönche ja Frauen nicht berühren dürfen, übernahm dies bei mir ein Assistent. Nachdem wir 20 Baht für den Tempel gespendet hatten, wurden wir entlassen. Tha Nu hat uns später gesagt, dass wir dieses Band nicht durchschneiden dürfen sondern warten müssen, bis es von alleine wegfällt, da es sonst Unglück bringt. Im Quadrat um die goldene Agoda war noch ein relativ großer Jadebudda zu besichtigen. Allerdings war es keine echte Jade, sondern grünes Glas. Sah aber trotzdem sehr schön aus. Nach den angesagten 30 Minuten machten wir uns auf den Weg nach unten zum Bus. Dieses Mal nahmen wir die Treppe. Das war auch toll, die Treppe war angelegt wie eine lange Schlange, deren Abschluss ein Drachen(Schlangen)kopf am Handlauf war. Sah richtig toll aus, so einmalig asiatisch. Auf dem Weg nach Unten gab es diverse Verkaufsstände. Hier wurden unter anderem frische Erdbeeren verkauft. Da diese wirklich schön aussahen, haben wir uns einen Becher (ca.200 gr.)für 10 Baht gekauft. Die Erdbeeren haben echt lecker geschmeckt. Am Treffpunkt mussten wir nicht lange auf unseren Bus warten.
Um 17:30 Uhr waren wir dann wieder in unserem Hotel. Bevor wir auf unser Zimmer gingen, haben wir uns mit einigen Mitgliedern unserer Reisegruppe verabredet, zum Nachtmarkt zu fahren. Unser Reiseleiter hat uns empfohlen, uns zusammen zu schließen und ein Sammeltaxi zu nehmen, da der Weg zum Laufen viel zu weit wäre und dies die billigste Fortbewegungsmöglichkeit ist. So haben wir es denn auch gemacht, um 19:00 Uhr trafen wir uns vor dem Hotel. Wir waren dann 9 Leute und die Fahrt war wieder ein Erlebnis mit einem rasanten Tempo durch die nächtlichen Straßen von Chiang Mai. Letztendlich kostete die Fahrt p.Person 15 Baht. Am Nachmarkt angekommen mussten wir uns erst mal zurecht finden. Der Name „Markt“ traf es nicht richtig, was wir da vorfanden. Ganze Straßenzüge waren hell beleuchtet und die Geschäfte geöffnet. Im mittleren Bereich des einen Straßenzuges fanden wir einen großen Platz, der mit Tischen und Stühlen bestellt war. Darum im Quadrat waren lauter Garküchen mit den verschiedensten Gerichten. Sogar Schweinshaxen hätte man hier essen können. Im Eingangsbereich zu diesem Schlemmerpalast stand eine Kasse, bei der man Gutscheine kaufen konnte, um sie dann an den einzelnen Küchen einzulösen. Etwas ungewöhnlich, aber durchaus praktisch. Wir fanden uns dann wieder mit den Bayern und Frau Panten wieder und aßen gemeinsam. Das Essen war wirklich gut. Danach machten wir uns wieder auf den Weg, um die vielen schönen Geschäfte anzuschauen und das eine oder andere Souvenir zu kaufen. Da hier Unmengen an Menschen unterwegs waren, trennten sich natürlich sehr schnell unsere Wege und wir machten einen Treffpunkt aus, von wo wir dann wieder zusammen zurück zum Hotel fahren wollten. Wir fanden Stände mit Holzschnitzereien, Läden mit Stoffen, Kleidern, Trödel, Plagiaten und Silberschmuck. Hier haben wir für unsere Julia ein schönes Armband aus Sterlingsilber mit Einlagen aus gefärbtem Muschenkalk gekauft. Das hat uns so sehr gefallen. Hoffentlich gefällt es ihr auch. Und natürlich gab es Unmengen an Krempel, welchen keiner braucht und trotzdem Abnehmer fand. So gegen 22.00 Uhr hatten wir so viele Eindrücke gesammelt, dass wir total erschöpft waren und uns auf den Weg zum vereinbarten Abfahrtsplatz machten. Hier wartete tatsächlich auch schon der eine oder andere. Als wir genügend Leute waren, fuhren wir zurück zu unserem Hotel und fielen todmüde in unsere Betten.
Donnerstag, den 08.Februar 2007 ( Dies war auch der 44ste Geburtstag von Udo)
Mein Schatz hatte heute Geburtstag. Um 6.00Uhr war Wecken angesagt, da wir um 7.15 Uhr zum Elefantencamp aufbrechen wollten.
Um ca. 8.30 Uhr sind wir dann auch dort angekommen. Pah Nu hat uns aufgeteilt und uns den Ablauf des Vormittags erklärt. Zuerst wurden wir zu einer Art Aufgang geführt. Man muss sich das vorstellen, wie die Haltestelle einer S-Bahn. Von hier oben aus konnten wir ganz einfach in den vorgefahrenen Ochsenkarren einsteigen. Der Karren hatte Platz für max. 4 Personen, da in der Mitte noch ein großer Sonnenschirm angebracht war. Wir teilten uns unseren Karren mit den zwei Bayern. Und schon ging die Fahrt los über Stock und Stein. Natürlich hatte dieses Gefährt keine Federung. Ich hatte die größten Bedenken wegen Udo´s Rücken, aber die Fahrt verlief ohne größere Probleme für ihn. Auf jeden Fall hatten wir einen Heidenspaß. Der Kutscher hat zwischendrin sogar angehalten und mit unserem Fotoapparat fotografiert zur Erinnerung an diese lustige Fahrt. Das Panorama, welches uns geboten wurde, war einmalig. Ein Normadenvolk aus dem nördlichen Grenzgebiet hatte sich hier niedergelassen in primitiven Hütten auf Stelzen. Für ihre Nahrung hatten sie Reis angepflanzt. Sie lebten also fast in den Reisfeldern. Auch der dunstige Wald, welcher zu sehen war, bot ein einmaliges Panorama. Da wir noch so früh dran waren, war es noch nicht so heiß und wir konnten dieses einmalige Erlebnis richtig genießen. Nach einiger Zeit kamen wir dann am Wechselpunkt an, wo wir vom Ochsenkarren auf den Elefanten umstiegen.
Auch hier hatten die Thai solche Rampen gebaut, dass man bequem auf den Elefanten aufsteigen konnte. Udo rannte zwischen den riesigen Tieren, die kreuz und quer herum marschierten zu der Rampe, dass es mir ganz anders wurde. Auf dem Rücken des Elefanten war ein Sitzgestell angebracht mit einer Sicherungsstange, so dass man sich wie in einem Riesenrad mit Haltegurt fühlte. Und schon ging der Ritt los. Der Mahut, der unseren Elefant führte, war höchstens 15 Jahre alt. Vorher hatte uns Pah Nu erzählt, das ein Mahut zusammen mit seinem Elefanten aufwächst und immer bei ihm bleibt. Der kleine Kerl hatte nur eine kurze Hose und ein T-Shirt an und saß auf dem Elefantenkopf, ohne sich irgendwo zu halten. Das war schon beeindruckend. Der Ritt war super. Das Tier ging gemächlich vor sich hin, bei Unebenheiten, oder wenn es extrem bergab oder bergauf ging, suchte es sachte und vorsichtig seinen Weg, bis es ganz sicher auf dem Boden stand. Auf dem Weg gab es verschiedene Posten, so hoch wie die Elefanten selbst gebaut. Hier verkaufte das Personal Elefantenfutter wie Bananen, Mandarinen, Zuckerrohr. Das wissenTiere natürlich. Auch wir haben für unseren Elefanten eingekauft. Als wir zum Fluss kamen, fing er an zu betteln in dem er den Rüssel nach oben streckte und schnupperte. Ich habe einen Schreck bekommen und gedacht, der spritzt uns jetzt nass. Aber unser Mahut hat uns gezeigt, dass er jetzt sein Leckerli wollte. Nachdem er das ganze Päckchen Zuckerrohr verdrückt hatte, marschierte er weiter durch den Fluss. Der Weg durch den Fluss übertraf den Ritt durch den Wald mit seinem Wasserfall um ein Vielfaches. Wir kamen uns vor, wie im Film. So was Tolles hatten wir beide noch nicht erlebt und das durfte mein Schatz an seinem 44.Geburtstag alles erleben. Das Wasser glitzerte durch die einfallende Sonne wie Silber. Die Elefanten vor uns, die durch das Gegenlicht nur als Schatten zu sehen waren, ergaben ein vollkommenes Bild. Außer ein paar Vögeln und das Plätschern des Wassers war nichts zu hören. Unser Tier ging ganz langsam und gemächlich durch den Fluss. Man merkte, dass es dem Tier auch Spaß machte, durch das Wasser zu warten. Der Urwald, der durch den Fluss durchtrennt wurde, war vom Dunst der aufsteigenden Feuchtigkeit erfasst. Eine unbeschreiblich schöne Natur. So ging unser Ritt eine ganze Weile, bis wir irgendwann dann wieder an Land gingen, immer am Fluss entlang. Zwischendrin forderte unser dickheutiger Freund immer wieder seine Leckerlis. Er konnte nicht genug bekommen und so musste sein Herr irgendwann mit ihm schimpfen, weil er immer weiter bettelte, obwohl wir schon lange nichts mehr für ihn hatten. Am tollsten war, wie er die Mandarinen gefuttert hat. Er hob den Rüssel nach hinten, wo wir saßen, ich führte die Mandarine an seine Nasenlöcher am Ende des Rüssels. Nun sog er die Mandarine an wie ein Staubsauger mit einem „Plopp“ verschloss diese dann die Nasenlöcher und er konnte die Mandarine nach unten in sein Maul führen. Wie auch schon der Fahrer des Ochsenkarrens stieg auch unser Mahut ab und machte mit unserer Kamera ein paar Super Fotos von uns. Am Ende durften wir noch mal durch den Fluss reiten auf die andere Seite, wo wieder eine „S-Bahn-Station“ zum Aussteigen war. Hier verabschiedeten wir uns von unserem Mahut und gaben ihm noch ein ordentliches Trinkgeld. Die Elefantenfarm wird aus Eigenmitteln und mit staatlicher Förderung betrieben zum Erhalt und Schutz der noch wenigen einheimischen Elefanten und den früheren Arbeitselefanten. Diese waren früher im Holzabbau eingesetzt und sind seit Verbot der Waldrodung nun arbeitslos. Das Camp versucht, die Tiere so artgerecht wie möglich zu halten. Man sieht es den Tieren auch an, dass es ihnen hier gut geht. Auch die alten Elefanten bekommen hier ihr Gnadenbrot. Nach dem Ritt durften wir beobachten, wie die Elefanten nach ihrer getanen Arbeit, nämlich die Touristen durch die Gegend tragen, ihr tägliches Bad nehmen durften. Das machte den Tieren einen Heidenspaß und uns das Zuschauen auch. Danach konnten wir uns noch eine Show anschauen, in der Elefanten Fußball spielten, tanzten usw. Einer hat sogar ein Bild gemalt. Es sei dahin gestellt, ob ein Fußballspielender Elefant artgerecht ist, aber die gelernten Arbeitselefanten brauchen Beschäftigung und die Show trägt zum Erhalt des Camps nicht unerheblich bei.
Nun war es Zeit für den Abschluss unseres Aufenthaltes, unserer Floßfahrt. Der Wasserstand war noch optimal, und so wurden wir zu den Flößen geführt. Ich stand natürlich gleich mal mit einem Fuß im Wasser. Aber da das Wasser warm wie eine Badewanne und die Außentemperatur schon wieder 30 Grad betrug, war dies nicht weiter schlimm. Das Floß bestand aus zusammen gebundenen Bambusstäben, auf die kleine Bänke angebracht waren. Ca. 6 – 8 Menschen konnten auf ein Floß Platz nehmen. Es war eine beschauliche Fahrt den Fluss entlang, durch den wir vorher mit unserem Elefanten geritten waren. So nebenbei kam eine Frau vorbeigelaufen mit einer Kühltasche voller Getränke. Das sah schon ulkig aus, wie die diese Tasche in einem großen Gummireifen platziert hatte, damit er nicht untergeht. Ihr selbst ging das Wasser etwa bis zur Taille. Auf einmal klingelte Udo´s Handy. Das war ein ganz und gar unpassendes Geräusch in dieser herrlichen Natur. Franz war am Apparat. Wir dachten den ganzen Vormittag, wir wären am Ende der Welt angelangt, aber ein Mobilnetz gibt es im hintersten Winkel, das ist wirklich mehr als erstaunlich, wenn man bedenkt, das wir in Teilen der Hinterpfalz keinen Handyempfang haben.
Irgendwann wurden wir dann aus dem Fluss gefischt und wieder in unseren Bus verfrachtet. Udo strahlte, dass er so einen tollen Geburtstag hatte. Nun fuhren wir weiter zur Orchideenfarm. Als wir dort angekommen waren, mussten wir jedoch feststellen, dass wir uns diese etwas anders vorgestellt. Diese war mehr eine Zuchtstation als eine Ausstellung. Wir machten ein paar schöne Fotos von einzelnen Pflanzen, damit wir zuhause etwas zum Zeigen hatten. Auch hatten wir hier nur sehr kurz Aufenthalt, allerdings reichte das auch.
Um 12:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen im Golfclub. Das Gelände sah sehr vornehm aus, auch das Gebäude wo wir auf der Terrasse platz nahmen. Das Essen wurde in Buffetform gereicht. Allerdings war dies nicht überragend. In den meisten Behältern war sehr wenig drin, nachgefüllt wurde nicht. Der Geschmack war auch nicht überragend. Für dieses Ambiente war das essen wirklich nicht besonders. Hier habe ich die dreckigsten Toiletten von ganz Thailand gesehen. Alles in allem hätten wir in einer Garküche besser gegessen. Nach diesem nicht so vorzüglichen Mahl ging es weiter zur Handwerksstraße. Zuerst besichtigten wir eine Schmuckfabrik. Hier wurde uns zuerst ein Film über die Gewinnung und Verarbeitung von diversen Edelsteinen wie Rubinen, Diamanten, Smaragden usw. gezeigt. Danach konnten wir die Werkstatt besichtigen, wie diverse Schmuckstücke hergestellt werden. Ich hatte mich schon gewundert, warum hier so viel Personal durch die Gegend rennt. Als wir dann in den Verkaufsraum gefühlt wurden, war es mir klar. Man konnte sich keine Schmuckvitrine anschauen, ohne dass man (sogar auf deutsch) angesprochen wurde. Die wollten unbedingt was verkaufen. Ich kam mir vor, wie auf einer Kaffeefahrt. Dies war nicht sehr angenehm und so verließen Udo und ich auch sehr schnell diese Räumlichkeiten, obwohl sie wirklich schöne Sachen in den Vitrinen liegen hatten. Als wir wieder alle zusammen waren, ging es weiter zu einer Schirmfabrik. Hier wurde uns gezeigt, wie in mühseliger Handarbeit die schönen Papierschirme gefertigt wurden. Eine Arbeiterin erhält hier einen Tagelohn von 100 Baht. Auch werden die Schirme handbemalt, so dass jeder einzelne ein Unikat ist. Im großen Verkaufsraum haben wir dann auch eingekauft für zu Hause.
Unser letzter
Haltepunkt war eine Holzverarbeitungsfabrik. Da wir schon sehr spät dran
waren, übernahm Tha Nu die Vorführung der Verarbeitung, da der Vorführer
der Fabrik bereits nach Hause gegangen war. Er demonstrierte die
diversen Arbeitsschritte. Zuerst wird Bambus in Schichten gelegt und mit
einer schwarzen Naturfarbe, ähnlich dem Kautschuk, lackiert und
verklebt. Dieser Vorgang wird bei einem qualitativ hochwertigen Produkt
8 x wiederholt. Nach der endgültigen Trocknung wird ein Verfahren
angewandt, in dem man das Blattgold in Formen auf das Holzstück bringt.
Oder es wird mit Ölfarbe bemalt. Eine Vase mit Thaimotiven hatte es mir
angetan, leider war genau dieses Motiv nachher im Verkaufsraum nicht zu
finden. Mit meinem Schulenglisch habe ich dann versucht, dem
Verkaufspersonal begreiflich zu machen, dass ich genau die Vase aus der
Fertigung haben will. Und tatsächlich, sie haben mich verstanden. Eine
Dame ging mit mir über den Hof in die Werkstatt, die eigentlich bereits
geschlossen hatte und holte mit mir meine gewünschte Vase. Das fand ich
toll und ich hab mich riesig über die Vase gefreut. Um 17:30 Uhr sind
wir dann zu unserem Hotel zurück gefahren. Es war ein Supertag, aber wir
waren beide fix und alle. Nach einer erfrischenden Dusche ging es dann
wieder und wir machten uns auf den Weg zum Abendessen. Zuerst wollten
wir zu Fuß die Hauptstraße entlang zu einem schönen Lokal, jedoch sind
wir an der ersten großen Kreuzung gescheitert. Fußgängerampeln gibt es
hier nicht und eine gefahrlose Überquerung einer 4-spurigen Straße war
uns nicht möglich. So hatten wir uns entschlossen, ein TuckTuck
Freitag, der 09.Februar 2007
Abfahrt nach Praeh um 7.30 Uhr. Zwischendurch machten wir an einem wunderbaren und sehr schönen Markt wo man alles bekamm einen Pause, hier kauften wir auch ein paar kleinigkeiten, jedoch war die Zeit viel zu kurz.
Dann ging die Fahrt weiter und endete so gegen 11.00 Uhr auf freier Strecke im Dschungel, als unser Bus den Geist aufgab. Zuerst versuchte unser Reiseleiter Tha Nu einen Ersatzbus über den Busunternehmer zu bekommen. Dieser sollte von der Busgesellschaft in Chiang Mai losgeschickt werden und in ca. 2 Stunden dann vor Ort sein, um uns aufzusammeln. Wir hatten uns gerade auf das Warten eingestellt und uns zum Pipi machen in den Dschungel verzogen (auch wegen der stechend heißen Sonne) da kam ein Linienbus, den Tha Nu anhielt. Nächste Instruktion: Wir fahren mit dem Linienbus nach Praeh. Dies war eine rasante Fahrt in einem übervollen Bus. Die Klimaanlage bestand aus offenen Fenstern und Ventilatoren an der Decke. Die Fahrt dauerte mit einer 15-Min.Pause ca. 1 Stunde.
In Praeh angekommen mussten wir noch ca. 10 Min. laufen und kamen dann an unser Restaurant. Dort gab es wieder ein Super-Essen. Zum ersten Mal wurden frische Mango serviert. Tha Nu erklärte uns, dass der Ersatzbus nun zu unserem Bus fährt und unser Gepäck holt. Nach dem Essen hieß es dann, dass der Ersatzbus einen Umweg gefahren ist und so gegen 14.30 Uhr da sein wird. Wir sind dann Praeh einkaufen gegangen mit den Bayern. Als wir wieder zum Restaurant kamen, erklärte uns Tha Nu, dass es jetzt noch 30 Minuten dauern würde. Als die Zeit um war, kam ein Anruf vom Ersatzbus, er habe einen gerissenen Keilriemen und muss erst in die Werkstatt. „Murphys Gesetz“ dachten wir nur. Unser Tha Nu war nun sauer und organisierte einen Bus einer ortsansässigen Busfirma. Und nun kam er, unser „Traumbus Surprise“!! Ganz in Pink ausgestattet mit rose Vorhängen und bunten Lampen. Mit diesem Bus fuhren wir dann die Sehenswürdigkeiten von Praeh wie das Teakhaus und einen Tempel ab.
Da bis um 17.00 Uhr unser Bus immer noch nicht da war, hat Tha Nu entschieden, dass wir mit unserem Traumbus nach Phitsanulok fahren und unser Gepäck nachkommt. Kaum hatten wir uns darauf eingestellt, rief der neue Bushfahrer an, der Bus sei repariert und wir könnten uns doch noch in Praeh treffen. Also wieder raus aus dem Bus und rein in den anderen Bus. Das war eine Rappelkiste. Jedes Schlagloch war zu spüren. Er brachte uns jedoch mit Gepäck so geben 20.00 Uhr in unser Hotel Amarin Lagun in Phitsanulok. Das Einchecken ging sehr schnell uns so konnten wir, schmutzig und ungeduscht wie wir waren zum Abendessen gehen. Buffet für 350 Baht p.P. Mit Trinken waren es dann rd. 1.000 Baht. Wir verbrachten dann noch einen netten Abend beim Essen mit den Bayern. Um 22.15 Uhr gingen wir dann aufs Zimmer. Sehr großzügig, die Betten standen weit auseinander. Ansonsten ein sehr schönes Zimmer. In der Nacht hat jedoch die Lüftung gerappelt, Udo´s Handy gepiepst und die Klimaanlage war zu kalt. Alles in allem ein nicht so erholsame Nacht. weiter Bilder ...... hier klicken! Samstag, den 10.Februar 2007
Wecken um 6.00 Uhr. Um 6.45 Uhr gingen wir zum Frühstücken. Es herrschte etwas Unruhe im Speisesaal, da zu wenig Plätze reserviert waren. Der Grund dafür war, dass noch weitere Reisegruppen von Thomas Cook anwesend waren und das Hotel hier wohl etwas durcheinander geschmissen hat. Wir konnten jedoch pünktlich um 7.30 Uhr losfahren mit, oh Wunder, einem neuen Bus. Das war nun Bus Nr. 4. Wir besichtigten noch die angeblich schönste Buddastatue in Thailand in Phitsanulok. Auch hier mussten wir uns bedecken, bevor wir in den Tempel gingen. Um 8.00 Uhr hatte man auf einmal den Eindruck, die Zeit bleibt stehen. Über Lautsprecher ertönte die thailändische Nationalhymne. Alle standen stramm und andächtig, bis alles vorbei war. Danach ging das normale Leben wieder weiter. Wir schauten uns noch auf dem Markt rund um den Tempel um, dann ging es auch schon wieder weiter.
Um ca. 16.00 Uhr kamen wir am Flughafen an. Die Weiterflieger zu den Inseln stiegen hier aus, wir durften sitzen bleiben. Und weiter ging es in Richtung Rayong. Ca. 20 km vor Pattaya wurden wir noch mal geteilt, unsere Freunde aus Bayern mussten in einem Minibus umsteigen. Dann endlich um 18.35 Uhr kamen wir im Novotel an. Die Dänische Famili8e fuhr noch weiter. Am Empfang wurden wir von der stellvertretenden Hotelchefin Susanne begrüßt. Da sie Deutsche war, war das Einchecken relativ leicht. Der einzige Wermutstropfen war, dass wir natürlich wieder getrennte Betten hatten. Susanne versprach uns am Montag ein Zimmer mit Kingsize-Bett. Nachdem wir endlich duschen konnten, hatten wir keine Lust mehr, aus unserem Herrlich klimatisierten Zimmer zu gehen. Deshalb ließen wir uns unser Essen für 420 Baht auf das Zimmer bringen. So endete unser erster Tag an unserem weiteren Urlaubsort.
weiter Bilder ...... hier klicken!
Sonntag, den 11.Februar 2007
An unserem ersten Morgen in unserem Hotel standen wir um 7.30 Uhr auf. Nach dem Duschen nahmen wir unser erstes Frühstück im Novotel ein. Das Buffet war reichlich und gut. Im Hotel gab es einen Shop, in dem man alles Mögliche kaufen kann und einen Spa-Bereich. Hier wird eine Thai-Massage für 30 Baht angeboten. Es gab ein A La Card Restaurant, Ein Barbecue im Freien und ein italienisches Restaurant. Die Liegewiese hatte viele Schattenplätze mit ordentlichen Liegen und Auflagen. Unseren ersten Tag verbrachten wir mit Relaxen, Baden im indischen Ozean und im Pool. Lufttemperatur 34 Grad C. Wasser sicherlich rd. 27 Grad C. Es gab einen wunderschönen Sandstrand an dem es rechts und links vom Hotel einige Restaurants gab. Wir haben uns für die ersten Tage Essenmarken gekauft. 450 Baht p.Tag und Person. Das erste Abendessen im Hotel war sehr gut, jedoch viel europäischer als auf unserer Rundreise. Zum Sonderpreis von 600 Baht haben wir 10 Wäschestücke waschen lassen.
Montag, den 12.Februar 2007
Irgendwie sind wir wohl ausgeruht oder einfach nur noch an das frühe Aufstehen von der Rundreise gewöhnt. Jedenfalls sind wir heute wieder um 7.00 Uhr aufgestanden. Vor dem Frühstück haben wir einen schönen Strandspaziergang gemacht. Das Wetter war sehr bewölkt, das Meer war sehr unruhig. Mittags wollten wir zum essen, zwischenzeitlich hat es 3 Tropfen geregnet. Durch den Wind waren alle Wolken bis zum Mittag weg und es herrschte wieder strahlender Sonnenschein. Auf dem Weg zum Essen am Strand wurden wir von einer Masseurin abgefangen und für 300 Baht erhielten wir unsere erste Thai-Massage mit Öl und Tigerbalsam. War echt gut. Die Haut war noch 2 Tage total weich von dem Tigerbalsam. Nun hatten wir jedoch kein Geld mehr dabei für essen. Frau Panten hat uns zum Trinken eingeladen. So gegen 15.15 Uhr gingen wir aufs Zimmer zum Duschen. Das gut gekühlte Zimmer hat gut getan und wir haben uns nach dem Duschen etwas ausgeruht sowie Postkarten geschrieben. Unser Abendessen nahmen wir im Bambusrestraurant am Strand ein. Hier bezahlten wir 450 Baht für Essen und Trinken für 2 Personen.
Dienstag, den 13.Februar 2007
Heute begannen wir wieder unseren Tag mit einem Morgenspaziergang am Strand, da wir auch heute bereits um 7.15 Uhr aufgestanden sind. Wir haben unsere Liegen belegt und sind danach frühstücken gegangen. Bei unserer Masseurin AM Strand habe ich mir eine Pettiküre gegönnt für 200 Baht. Das Mittagessen ließen wir ausfallen. Zum Abendessen haben wir uns zum Thaibuffet mit Frau Panten verabredet. Zum traditionellen Abend wurden vom Hotelpersonal traditionelle Thaitänze durchgeführt. Das essen hat gut geschmeckt.
Mittwoch, den 14.Februar 2007
Valentinstag. Morgens haben wir uns den Wecker gestellt, weil wir um 9.00 Uhr mit dem Hoteleigenen Shuttlebus nach Ban Phe, einem Fischerort nicht weit vom Novotel, fahren wollten. Heute Morgen war es bewölkt und die Schwüle drückte uns fas in den Boden. Pünktlich ging es los, ein Pärchen aus Frankfurt fuhr auch mit. Die fahren schon 17 Jahre nach Asien und bereits das zweite Mal im Novotel. Mit ihnen und Frau Panten sind wir dann ins ursprüngliche Dorf mit dem Fischmarkt gelaufen. Man Schatz war begeistert von der Ursprünglichkeit, obwohl wir uns teilweise die Nase zuhalten mussten. Am Straßenrand war ein Fischstand neben dem anderen. Wir konnten zuschauen, wie Tintenfische geputzt wurden. Ein PickUp hatte frisch gefangene Rochen geladen. Alle Menschen lachten zurück, wenn man sie anlächelte. Nach dem wir dann durch diverse Kleidergeschäfte geschlendert sind, hatte Frau Panten einen Friseur entdeckt. Hier gingen wir rein, weil die Räumlichkeiten sehr ansprechend waren und vor allem gut klimatisiert. Mein Schatz hat sich die Haare schneiden lassen. Der Friseur hat das richtig gut gemacht und dafür 150 Baht (3 €) bekommen. Danach sind wir noch etwas weiter gelaufen und dann beim Franken eingekehrt. Leider hat das Essen zu lange gedauert. Deshalb ist uns um 13.00 Uhr der Hotelshuttlebus vor der Nase weggefahren. So mussten wir mit dem Sammeltaxi fahren. Das ganze hat uns dann 20 Baht p.Person gekostet. Im Hotel angekommen mussten wir uns erst etwas ausruhen. Um 16.00 Uhr sind wir dann noch mal an den Pool gegangen. Nachdem wir dann geduscht hatten, sind wir auf Empfehlung der Frankfurter zu KIM über die Straße zum Essen gegangen. Die beiden saßen schon da. Das Essen war hervorragend und wir hatten einen wunderschönen, unterhaltsamen Abend. Pan eng das war die Leibspreise der Frankfurter, das aßen die die ganzen 4 Wochen, kaum zu glauben. Ich habe noch einen Pamcake mit Vanilleeis gegessen, war echt köstlich. Um 22.00 Uhr sind wir dann zurück zum Hotel und in unser Bettchen gegangen.
Donnerstag, den 15.Februar 2007
Aufstehen um 8:15 Uhr. Wir belegten zuerst unsere Liegen und gingen dann zum Frühstück. Heute war es wieder furchtbar drückend und als wir an den Strand kamen, war dieser von angespültem Unrat richtig dreckig. Udo ging zu KIM, um seine Emails abzufragen und bezahlte für 45 Minuten nur 40 Baht. Im Hotel kostete die halbe Stunde 100 Baht. Heute Nacht muss es einen Sturm gegeben haben, denn die Christbäume vom Strandlokal waren ganz verweht. Zur Mittagszeit gingen wir dann mit Frau Panten zum Strandlokal von KIM. Udo aß gebratener Reis mit Huhn, neben Pha Neng nun sein Lieblingsgericht. Danach beschlossen wir, noch etwas am Strand spazieren zu gehen. Morgens beim Frühstück hat noch Franz und Wilai angerufen und für Samstag alles klar gemacht. Da wir beide kein Wort verstanden, hat Franz seinen Schwager ans Telefon geholt und wir einen Thai-Boy aus unserem Service. Dieser hat dem Schwager dann den Weg zum Hotel erklärt. Das war vielleicht interessant. Die beiden haben so lange miteinander gesprochen, als ob sie sich kennen würden. Bei unserem Spaziergang mussten wir feststellen, wie schmutzig der Strand heute war. In der Ferne sahen wir ein paar Einheimische, die mit einem Netz fischten. Wir liefen dort hin und schauten zu, wie die Fischer das Netz leerten. Bereits hier wurde der Fang nach seiner Verwendung sortiert. Auch wurden ein paar wieder ins Meer geworfen. Danach liefen wir wieder zurück und aalten uns noch auf unseren Liegen. Vor dem Abendessen wollte Udo noch zum Schneider über die Straße. Wir haben dann Stoff heraus gesucht für einen Anzug, 2 Hemden. Das ganze kostete uns 125 €. Danach gingen wir wieder Pha Neng essen mit den Frankfurtern. Es war wieder eine nette Unterhaltung, bis wir so gegen 21.00 Uhr zurück auf unser Zimmer gingen.
Freitag, den 16.Februar 2007
Nach dem Ausschlafen gegen 8:00 Uhr gingen wir zum Frühstück. Wir wollten heute nach Ban Pae um Geld zu holen, sowie eine Tasche für unseren Trip zu Wilai. Leider konnten wir den Shuttlebus vom Hotel nicht verwenden, da dieser schon voll war. Zuerst mussten wir auf den Hoteltechniker warten, da unser Tresor nicht mehr zu öffnen war. Es stellte sich heraus, dass wir das Ding zu voll gemacht hatten. Nun mussten wir mit dem Sammeltaxi in die Stadt fahren. Das hat auch super geklappt. In Ban Pae angekommen, liefen wir zuerst durch den großen Markt für Süßigkeiten und trockenen Fisch. Auch Muscheln in allen Formen und Arten konnte man hier kaufen. Wir machten uns weiter auf den Weg zum Fischmarkt. Vorher gingen wir zur Bank an den Automaten und wieder zum Fischmarkt. Heute bot sich ein ganz anderes Bild. Alles war ordentlich in Behälter mit Eiskühlung geschichtet und sah sehr appetitlich aus. Auch das Gemüse war ansprechend angerichtet. Nur das Fleisch und Geflügel war für unsere Augen gewöhnungsbedürftig. Es war sehr heiß, wir waren beide nass geschwitzt. Auf dem Rückweg fanden wir dann einen weiteren Optiker, bei dem Udo sich dann seine Brille kaufen konnte. Er war ganz stolz, dass er die Ladenbesitzerin von 2450 Baht auf 2000 Baht runter gehandelt hat. Nun aßen und tranken wir noch eine Kleinigkeit dann fuhren wir mit dem Sammeltaxi wieder zurück. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand. Nach dem Duschen holten wir dann die Blusen vom Schneider ab. Die Bluse für Irmgard war fantastisch. Dieser Stoff (Thaiseide) schimmerte in zich verschiedenen Farben. Auch die Bluse für Hildegard war sehr schön geworden. Wir hatten uns mit den Frankfurtern und Frau Panten dann noch zum Abschluss bei KIM verabredet, da die Frankfurter am Samstag und Frau Panten am Montag abreisen und wir ja erst am Dienstag wieder zurück kommen. Es war noch ein schöner Abend, wir haben die Adressen ausgetauscht und die Frankfurter haben uns noch den Blumenkorb übergeben, den Helga zum Geburtstag am 9.2. von ihrem Mann bekommen hat. Zum Abschluss des Tages packten wir noch unsere Tasche für unsere Reise. Aus der benachbarten Jugendherberge dröhnte laute Musik. Mal sehen, ob wir hier schlafen können. Morgen um 7:00 Uhr wollen Wilai und Franz kommen.
weiter Bilder ...... hier klicken! Samstag, den 17.Februar 2007
Um 5:30 Uhr klingelte der Wecker. Wir machten uns fertig und gingen mit unserem kleinen Gepäck (für 4 Tage) zum Frühstück. Um 20 Min. nach 6:00 Uhr war schon alles gerichtet. So kurz vor 7:00 Uhr gingen wir dann vor das Hotel, um auf Wilai und Franz zu warten. Um 7:45 Uhr klingelte das Handy. Franz war dran und hat gesagt, dass sie wohl am Meer waren aber den Weg nicht genau kennen. Nachdem Udo dann das Handy an den Mitarbeiter der Rezeption gegeben hat, konnten sie weiter fahren. Zwischenzeitlich kamen unsere Frankfurter und Frau Panten und lästerten. Nach einer ganzen Zeit, ca. um 8:30 Uhr kam dann ein großer Mitsubishi-Geländewagen angefahren und wirklich, sie waren es. Wir luden ein und fuhren los. Schon nach ca. 15 Minuten Fahrt machten wir eine Pause am Strand, da die 4 (Wilai, Franz, Jim und Phon der Fahrer) noch nicht gefrühstückt hatten. Es gab gekochten Tintenfisch, gebratenen Reis mit Gemüse. Der Tintenfisch schmeckte schrecklich. Nachdem der Fahrer 30 Min. geschlafen hatte, fuhren wir nach Bangkok. Gegen Mittag kamen wir dann an ein riesiges Einkaufszentrum mitten in Bangkok. Zuerst holten wir Geld, dann den Stoff für Hildegard. Der war wesentlich teurer, als wir gedacht hatten. 2300 Baht, umgerechnet ca. 50 €. So, jetzt konnten wir essen. Das war ein Erlebnis. Sukiyaki nannte sich das Essen. Wir saßen an einem Tisch wie in einem Fast-Food-Restaurant. In der Mitte standen 2 Herdplatten mit fest installierten Töpfen. In den Töpfen befand sich eine Art Gemüsesud. Nun fuhr das Personal auf. Gemüse, Fisch, Fleisch, Tofu usw. Wilai und Jim haben dann angefangen, das Gemüse klein zu brechen und in die Töpfe zu werfen. Dann kam nach eine Platte mit gebratenem Huhn und Schweinefleisch. Das ganze musste dann mit Stäbchen gegessen werden. Der erste Happen ging bei mir sofort auf das Shirt, Udo hat auch seine Hose verkleckert. Zu Trinken gab es Reistee auf Eis sowie Limetten- u. Orangensaft. Der Tee schmeckte wie Kochwasser, der Limettensaft war so süß, dass er richtig widerstand. Jedes Mal wenn ich einen Schluck vom Glas getrunken habe, schenkte der Kellner sofort nach, bis ich aufgegeben habe. Das ganze hat dann für 6 Personen 1600 Baht gekostet. Nun ja, gut gemeint, aber uns hat es beiden nicht so geschmeckt. Jett schlenderten wir noch durch das Zentrum, mal hier mal da und kauften für Sepp ein Hemd und für Julia ein Shirt. So gegen 16:00 Uhr verließen wir dann das Einkaufscenter. Eigentlich sollten wir zum Flughafen, Burkhardt und Dui abholen. Da dieser aber am anderen Ende der Stadt war, hat Wilai mit Pui, ihrem Cousin, ausgemacht, dass er die beiden mit Namfon auf einen Rastplatz außerhalb von Bangkok bringt, wo wir warten. Dort waren wir dann so gegen 16:30 Uhr. Nun hieß es warten. Zuerst kam von Pui die Info, dass er länger arbeiten muss und er erst um 19:00 Uhr Feierabend hat. Er wollte einen Kollegen schicken, der musste aber auf einmal auch länger arbeiten. Wir warteten weiter. Um 18:30 Uhr der nächste Anruf. Pui muss noch länger arbeiten. Nachdem es dann schon fas 19.45 Uhr war, hat Wilai entschieden, dass wir losfahren und Pui die Fam. Koch direkt nach Petshaburi bringt. Wir waren alle froh, dass wir nun endlich fahren konnten. Trotzdem hat es noch ca. 2,5 Std. gedauert, bis wir bei Wilai zu Hause waren. Als wir in den Hof gefahren sind, blieb uns die Spucke weg. Auf dem Grundstück stand eine Villa! Das hatten wir nicht erwartet. Wir stiegen aus und Wilai brachte uns dann in unser Zimmer. Ein neu eingerichteter Raum mit einem großen Doppelbett mit automatischer Klimaanlage. Der Boden im ganzen Haus war aus glänzendem Marmor. Die Türen aus geschnitztem Holz. Das Treppengeländer war aus Edelstahl und es gab allein im oberen Stock 6 Zimmer. Wir setzten uns noch in den Hof und aßen und tranken noch was. Wilais Schwägerin Shu Pong hatte extra für uns Pha Neng gekocht, leider war es so scharf, dass ich fast Magenweh bekam. Um 24:00 Uhr gingen wir dann auch ins Bett. Der Rest der Familie feierte noch. Wilais Schwester Jim mit Mann, ihr Bruder mit Frau Shu Pong, Helmut und Na waren auch da, und Noe mit ihren 2 Kindern. Irgendwann nachts hörten wir dann (so gegen 2 Uhr) dass wohl die Familie Koch angekommen ist.
Sonntag, den 18.Februar 2007
Heute hatte Helmut Geburtstag. Wir sind so gegen 8:30 Uhr aufgestanden. Beim Kaffeetrinken haben wir erfahren, dass Pui bis 21:30 Uhr gearbeitet hat und Fam. Koch von 17:30 Uhr bis dahin in seinem Büro gesessen und gewartet hat. Wir ließen es langsam angehen und schauten uns das Gelände an. Das waren bestimmt so 15 – 20 a. An der Grundstücksgrenze war noch ein kleines Haus gebaut, welches von Wilais Bruder bewohnt wurde. Davor war mehr oder weniger eine Hütte, in der wohnt Wilais Schwester mit ihrem Mann und Kinder. An dem Gebäude angehängt war eine Art Garage, in der Phon, der Mann von Jim und unser Fahrer, ein Internetcafé betreibt. Das Café war die ganze Zeit, die wir da waren, gerammelt voll. Neben am Haupthaus war eine Thaiküche angebaut, sowie davor ein Bambusuntersitz. Hier hielten sich die Frauen auf beim Frühstücken. Als ich gerade beim Tagebuch schreiben war, hat mich Shu Pong gefragt, ob ich mit zum Markt fahren will. Ich bin spontan mitgefahren mit dem Motorroller. Ohne Helm! Das war interessant. Da sie Englischlehrerin war konnten wir uns relativ gut verständigen. Zuerst sind wir zu Jim in den Laden in der Stadt gefahren. Shu Pong wollte T-Shirts für die Kinder kaufen zum chinesischen Neujahrsfest, das am 18.2. gefeiert wurde. Dann sind wir zum Markt gefahren. Hier haben wir alle Lebensmittel zum Kochen eingekauft. Mit dem Fleisch hatte ich schon mein Problem. Nun wurde alles auf den Roller gepackt und weiter ging die Fahrt zum öffentlichen Schwimmbad. Dann zu diversen Sehenswürdigkeiten wie einem Tempel, einer riesigen Buddhastatue, ein großes Bild vom ihrem König. Bei Shu Pong kam wieder der ganze Stolz auf den König hervor. Dann ging es wieder zurück nach Hause. Dort wollte ich eigentlich ausruhen. Die Männer hatten jedoch schon mit Wilais Bruder ausgemacht, dass er eine Stadtrundfahrt mit ihnen in seinem Pick-up macht. Shu Pong und ich haben uns dann auch angeschlossen. Zuerst ging es auf seine Schweinefarm. Dort haben die Männer ein Schwein ausgesucht, welches abends gegrillt werden sollte zur großen Party. Im Stall neben den Schweinen wurde Reis geschrotet. Das war interessant zu sehen. Der Reis wurde wieder an die Bauern zurück gegeben, der Schrot an die Schweine verfüttert. Dann ging es weiter zu Jims Laden. Dort haben wir uns relativ lange aufgehalten. Die Männer sind mit Shu Pong auf den Markt gelaufen und Udo hat dort eine Tasche gekauft. Wir haben in der Zwischenzeit getrunken. Spy hieß das Getränk, war so ein Mixgetränk das geschmeckt hat wie süßer roter Sekt. Nachdem die Männer wieder zurück waren, machten wir noch eine Sightseeingtour. Die Männer saßen auf der Ladefläche des Pick-up, wir Frauen durften in den Fonds sitzen. So gegen 13:00 Uhr waren wir dann wieder zurück, die anderen Frauen waren jedoch fort zur Kosmetik und kamen erst so gegen 17:30 Uhr zurück. Franz und Burkhardt haben Frusttrinken gemacht. Zwischenzeitlich wurde von den anderen alles für die Party angerichtet. Das Schwein wurde fertig präpariert gebracht, in Bananenblätter gewickelt und auf den „Grill“ gelegt. Der Grill war eine abgesägte Tonne, auf der Wellblech lag, also ganz primitiv. Es gab essen im Überfluss. Vor allem gegrillte Fleischspieße mit einer köstlichen Soße. Zu trinken gab es in erster Linie Wiskey-Soda. Die Kinder hatten sich viel Mühe gegeben und einen Thaitanz einstudiert. Geschminkt mit Kostümen sahen sie aus wie kleine Tempeltänzerinnen. Das war wirklich eine ganz tolle Idee und Wilais Bruder hat dazu noch ein Schild in Thai gemalt, was übersetzt „Herzlich Willkommen in Phishabun „ heißt. Der Abend war feucht-fröhlich mit viel Gesang (Karaoke), Tanz und viel, viel essen. Jim war besonders gut drauf. Burkhardt hatte so eine Granate, der wusste schon gar nicht mehr, was er so alles redete. Heute Abend lernte ich noch ein paar Worte in Thai Mai pe rai (lei) = macht nichts; Joglika = Prost!; Mai au = fertig, ende; Mau = betrunken; MauMau = noch betrunkener!. Um 1:00 Uhr morgens gingen wir dann ins Bett. Wir haben so viele Leute kennen gelernt, die Namen konnten wir uns gar nicht alle merken. Die Toilette war wohl ein Wasserklosett, doch der Druck der Spülung war so schwach und die Abwasserleitungen so dünn, dass Toilettenpapier tabu war. Dafür war eine Handbrause an der Toilette angebracht zum Popo abspritzen. Wir hatten beide damit so große Probleme, dass sich unsere Verdauung kurzerhand ausschaltete. Aber ansonsten war es ein ganz toller Abend, der so richtig die Lebensart der Thai zeigte. Wir hatten bei unheimlich viel Spaß.
Montag, den 19.Februar 2007
Wir sind um 8:30 Uhr aufgestanden. Wilai, ihr Bruder und Shu Pong hatten schon das meiste aufgeräumt und gespült, das Frühstück war schon gekocht. Während Udo sich mit den Männern unterhielt, haben die Frauen gegessen – stundenlang. Ich habe während dieser Zeit Tagebuch geschrieben. Das Essen wurde in der Garküche gegenüber zubereitet und über den Zaun gereicht. Eine einfache Art zu kochen. Als Eg (Wilais Sohn) Feierabend hatte, hat er versprochen, mit uns einen Ausflug zu machen. So gegen 15:00 Uhr fuhren wir dann los. Wilai, Dui, Tante, Na und ich saßen im Fond des Pick-up, Udo, Helmut, Franz, Burkhardt saßen auf der Pritsche im Freien und los ging die Fahrt. Shu Pong ist zwischenzeitlich mit den Kindern (Namfon) ins Schwimmbad gegangen. Nach ca. 25 km kamen wir an eine ganz neue Wohnsiedlung. Hier wohnte Wilais Exmann mit seiner neuen Frau. Eg wohnt auch dort, wenn er von der Arbeit nicht zu seiner Oma fährt. Er holte sich dort seine Badesachen. Dann ging es weiter landeinwärts. Nach ca. weiteren 5 km waren wir an einem See, auf dem schwimmende Bambushütten waren, die man auf den See hinaus ziehen konnte. Wir suchten uns eine aus und los ging es. Wilai sagte zwar, der See sei sauber, es wäre nur schlammiger Untergrund, deshalb schien der See so unklar, doch darauf haben Udo und ich uns nicht eingelassen. Die anderen Männer sind ins Wasser gesprungen. An der Oberfläche war das Wasser warm unten saukalt. Das lässt darauf schließen, dass der See tief ist. Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, sind die Mädels nach und nach eingeschlafen. Auch Udo machte ein Nickerchen. So gegen 16:00 Uhr stand plötzlich Wilais Bruder, der Schweinebauer mit seiner Frau und den beiden Freundinnen von Wilai am Ufer. Die Männer sogen uns ans Ufer und alle stiegen auf. Essen hatten sie auch dabei. Ich musste im Verlauf des Mittags feststellen, dass das nur die Vorspeise war. Mit lautstarker Stimme hat Wilais Freundin der Dame am Ufer was zugerufen. Wenig späte3r kam sie mit einem Boot angepaddelt und brachte eine Platte voll essen. Das wiederholte sich noch 2 x . Die Thai aßen und aßen und aßen……Als sie fertig waren, war es auch Zeit, nach hause zu fahren. Zuhause angekommen hat mit Wilai noch zum Friseur geschleppt. Dort wurden mir die Haare im Liegen gewaschen. Auch die Ohren wurden so sauber gemacht, dass mir das Wasser darin stehen blieb. Zum Friseur hat uns Wilais Freundin mit ihrem Roller gefahren. Wieder Zuhause aßen wir noch zu Abend. Shu Pong und ihr Mann haben Garnelen gekocht. Das waren die besten Garnelen, die ich je in meinem Leben gegessen hatte. Udo war auch total begeistert. So gegen 10:00 Uhr gingen wir auf unser Zimmer, um zu packen, weil wir am nächsten morgen ja wieder zurück nach Rayong fahren wollten.
weiter Bilder ...... hier klicken! Dienstag, den 20.Februar 2007
Morgens um 8:00 Uhr mussten wir uns von allen verabschieden. Helmut und Na mit Noe waren bereits mit Eg zur Bushaltestelle gefahren. Franz und Burkhard fuhren auch mit, damit Phon nicht alleine zurück fahren musste. Es war eine angenehme Fahrt. Nur machte das Auto immer noch Probleme, so dass Phon in eine Werkstatt musste. Wir ließen das Auto dort und gingen in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum zum Essen. Dort hat uns Phon Schnitzel, Pommes und Salat organisiert. Ich kam allerdings erst viel später nach reiflichem Überlegen drauf, dass es das war. Er hat es ja nur gut mit uns gemeint, aber in Thailand sollte man wirklich das einheimische Essen genießen, so eine super Küche gibt es selten auf der Welt. Als das Auto fertig war, holte uns Phon wieder am Einkaufszentrum ab und weiter ging die Fahrt. Dann kamen wir nach Bangkok in einen Stau. Um 16:30 Uhr waren wir dann im Hotel. Wir gingen dann noch was essen mit den dreien, dann fuhren sie wieder zurück. Nachts um 0:30 Uhr hat Franz dann angerufen, dass sie gut wieder zuhause angekommen waren.
Mittwoch, den 21.Februar 2007
Ein reiner Faulenz- Badetag ohne besondere Ereignisse.
Donnerstag, den 22.Februar 2007
Udo wachte mit 39 Grad Fieber auf. Wir blieben den ganzen Tag im Zimmer und ich versuchte, das Fieber zu senken. Abends ging es ihm dann etwas besser, so dass wir Anzug probieren und essen gehen konnten. Bei KIM hat er eine Hühnersuppe gegessen, die ihm so den Schweiß aus den Poren trieb, dass er wirklich ganz nasse Kleidung an hatte. Deshalb gingen wir gleich wieder auf unser Zimmer. Nachts kam das Fieber wieder. Erst am nächsten Tag ging es ihm dann wieder besser. Er hatte auch total den Sonnenbrand, wahrscheinlich war das ein Sonnenstich vom Tag vorher.
Freitag, den23.Februar 2007
Um 7:00 Uhr ging Udo an den Pool, um uns einen Platz im Schatten zu sichern, da wir heute unser Zimmer verlassen mussten. Das Hotel führte heute eine Insektenvernichtungsaktion durch, bei der man nicht auf dem Zimmer anwesend sein durfte. Im Laufe des Tages ging es Udo immer besser, bis abends war dann alles wieder einigermaßen o.k. Da er keinen großen Hunger hatte, gingen wir heute nur kurz zu KIM und verschoben unseren letzten Abend am Hotelbuffet auf morgen.
Samstag, den 24. Februar 2007
Ein weiterer Faulenz-Urlaubstag. Wir fuhren heute noch mal nach Ban Pae. Heute regnete es tatsächlich das erste Mal richtig. Allerdings war auch dies kein richtiger Tropenregen. Nur die Luftfeuchtigkeit war so furchtbar, dass man nicht wusste, ob man vom Regen oder vom Schwitzen nass war. Da wir noch ein paar Souvenirs kaufen wollten, gingen wir noch mal von Laden zu Laden. Nachdem wir in einem fündig geworden sind, hat uns ein Mädchen vom Personal noch zwei eiskalte Erfrischungstücher geschenkt, weil wir so furchtbar verschwitzt waren. Udo war fassungslos, wie aufmerksam die Leute hier sind, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Dann machten wir uns mit dem Sammeltaxi wieder auf den Weg zum Hotel. Abends haben wir dann im Hotel gegessen. Es gab ein Meeresfrüchtebuffet, welches rund um den Pool aufgebaut war. Das sah wirklich klasse aus. Wir nutzten die Zeit um noch ein paar Fotos zu schießen. Nach dem essen ließen wir den Abend ruhig ausklingen.
Sonntag, den 25. Februar 2007
Unser letzter Tag in Thailand. Heute holten wir Udo´s Anzug beim Schneider ab. Endlich war dieser fertig. Er hat ihn noch mal anprobiert, war wirklich toll geworden. Die Hemden aus Chinaseide waren auch ganz klasse ausgefallen. Der Anzug wurde gut verpackt, dass wir ihn einfach ins Gepäck nehmen konnten. Nun war natürlich Kofferpacken angesagt. Morgens gingen wir nochmals an den Pool, um letztmals das schöne, herrliche Klima zu genießen und einfach noch etwas zu relaxen. Um die Mittagszeit gingen wir dann auf unser Zimmer und packten. Um kein Übergewicht zu haben, holten wir die Personenwaage aus dem Fitnessraum. Wir hatten es tatsächlich geschafft, auf den Punkt genau das Gewicht zu haben, das wir mitgebracht haben, dank Wilais Maschinen, die wir nicht mehr im Gepäck hatten.
Abends gingen wir noch mal in unserer Anlage spazieren und aßen unser letztes Abendessen bei KIM. Kim selbst hat sich dann von uns verabschiedet und gesagt, wir sollen doch wieder kommen „see you next Year“. Wenn es nach uns ginge, würden wir sicherlich gleich wieder kommen, so gut hat uns das Land gefallen. weiter Bilder ...... hier klicken! Montag, den 26.Februar 2007
Heute ist unser Abflugtag. Um 6:30 Uhr wurden wir mit einem Shuttlebus abgeholt. Das Frühstück war in eine Pappschachtel verpackt, da das Restaurant noch nicht geöffnet hatte. Wir fuhren ca. 1 Stunde nach Pattaya, wo wir in den großen Bus umstiegen. Von hier aus waren wir noch ca. 2 Stunden unterwegs bis zum Flughafen. In Pattaya sind einige alleinstehende Herren eingestiegen. Hier konnten wir die Gespräche zwischen den Herren hören. Wir haben beide festgestellt, dass wir nie in diese Region von Thailand gehen werden. Hier herrscht wirklich reiner Sextourismus, vor allem gibt es zwischenzeitlich anscheinend auch schon Probleme mit Russen, die hier das Rotlichtmilieu übernehmen wollen. Sollen die dort hingehen, dies es nötig haben, wir wissen, dass Thailand viel mehr zu bieten hat. Am Flughafen angekommen mussten wir uns in eine lange Schlange vor dem Eincheckschalter einreihen. Wir sind erschrocken und dachten, das dauert Stunden. Doch es ging sehr flott voran, so dass wir in einer halben Stunde unser Gepäck ohne Problem los wurden. Nun gingen wir in den Zollfreien Bereich, um uns dort noch die Zeit zu vertreiben bis zum Abflug. Dieser Bereich war so groß, dass es uns nicht langweilig wurde. Wir haben noch bei Burgerking gegessen und für Reinhold Zigaretten gekauft. 1 € p.Schachtel. Auch für Hildegard sind wir noch fündig geworden und haben für sie noch Orchideen mitgenommen. Nun ging es in den Flieger. Der Flug dauerte über 12 Stunden.
Trotzdem es drei Filme, Unmengen zu essen und trinken gab, waren wir beide froh, als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten. In Frankfurt ging alles sehr zügig. Kaum waren wir durch die Passkontrolle, war auch schon unser Gepäck da. Beim Zoll fanden wir gar keine Beachtung. Wäre für uns auch kein Problem gewesen, da wir ja ganz ehrliche Menschen sind und Schmuggel für uns gar nicht in Frage kommt. Leider haben wir um 10 Minuten unseren Zug nach Karlsruhe verpasst, mit dem wir direkt hätten durchfahren können. Aber auch der nächste, bei dem wir einmal in Mannheim umsteigen mussten, kam schon 50 Minuten später. Wir riefen daheim an, damit Sepp und Hildegard rechtzeitig dann in Karlsruhe waren, um uns abzuholen. Um 10:30 Uhr waren wir dann endlich zu Hause. Unsere Katze hat sich gefreut, uns wieder zu sehen. Wir haben noch unser Gepäck ausgepackt, damit wir unsere Souvenirs zeigen konnten. Auch musste ich unbedingt noch einen richtigen Weinschoppen-Schorle trinken. Dann fielen wir total kaputt in unsere Betten. Wir wissen beide, wenn wir uns die Reise leisten können, werden wir sicher wieder nach Thailand gehen. Außerdem haben wir ja auch eine Einladung von Shu Pong aus Ayuttaya, die wir gerne mal besuchen wollen. Wir können Thailand nur jedem empfehlen. Und hoffen bald mal wieder bei unseren Freunden Urlaub in Thailand machen zu können.
to home
|
||
|
|
|||